Tag: Reiseblog (page 1 of 2)

Hormuz Island

Die Klimaanlage im Nachtzug beschert mir eine Erkältung, was den weiteren Transfer von Bandar Abbas (wo der Zug ankommt) nach Hormuz etwas anstrengend macht. Das Klima an der Küste ist komplett anders als im Landesinneren. Die Temperaturen sind zwar wie in Yazd (irgendwas zwischen 38 und 40 Grad), aber durch das verdunstende Wasser ist die Hitze fast tropisch feucht, weshalb man spätestens nach einer Minute am ganzen Körper tropft und klebt. ganzen Beitrag anzeigen

Yazd

Wir fahren per Anhalter nach Yazd. Also nicht ganz, erst mal müssen wir aus Abyaneh mit dem Taxi zur Hauptverkehrsstraße kommen. Dann braucht es vier Autos bis wir in die Nähe der Stadt kommen, von wo aus wir wieder ein Taxi nehmen – allerdings müssen wir nie länger als fünf Minuten in der brütenden Hitze warten, bis wir vom Nächsten mitgenommen werden. ganzen Beitrag anzeigen

Teheran

Tag 1

Till und ich landen pünktlich zum Sonnenaufgang in Teheran und es sind noch recht angenehme Temperaturen unter 30 Grad. Anahita empfängt uns mit dem Auto ihrer Mutter und wir fahren etwa eine Stunde zu ihr, wo wir erst mal ein leckeres persisches Frühstück bekommen (flaches Brot mit Sesam und Gewürzen, Omelette mit pürierten Tomaten und einen Brotaufstrich aus Feigen und Nüssen). ganzen Beitrag anzeigen

Damdame und Panchase – Village Homestay und wandern in den Vorhügeln des Himalaya

Tag 1 – Ankunft in Damdame

Rabindra ist der Organisator des Damdame Homestay, seine Familie sind die Gastgeber. Ich treffe mich mit ihm mittags an der Haltestelle für die öffentlichen Busse in Pokhara. Ich habe mein Gepäck auf den kleinen Rucksack minimiert und nun soll es für ein paar Tage in die dörfliche Idylle gehen. Der Plan war eigentlich, dass wir mit dem Bus so weit fahren, wie wir kommen und den Rest laufen, aber Rabindra hat sich ein Motorrad geliehen und nimmt mich darauf mit. Damdame liegt sehr schön, mitten in hügeligen Reisterassen, von denen man leider auf Grund des dunstigen Wetters nicht allzu viel sieht. So ziemlich alles, was hier verzehrt wird, stammt aus eigenem Anbau. Dar Kumari – oder auch einfach Ama – ist die Mutter des Hauses und der Village Chief. Sie heißt mich mit einem süßen Tee und ein paar Momos willkommen. ganzen Beitrag anzeigen

Holi, Hindus und hinterlistige Bakterien in Kathmandu

Ich lande am späten Abend erstaunlich sanft in Kathmandu und besorge mir erst mal eine der kostenlosen Simkarten, die am Flughafen an Touristen verteilt werden. Dann fahre ich mit einem vermutlich überteuerten Taxi zu meinem Hostel. Ich gehe noch eine Runde durchs Viertel, esse einen Falafel-Wrap, trinke ein Bier und unterhalte mich mit ein paar Einheimischen. Im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern, die ich bisher besucht habe, kommen mir die Leute hier vom ersten Eindruck gleich ein wenig ehrlicher vor, viele sprechen mich an und keiner von ihnen will mir etwas verkaufen. Die Sache mit dem Schlafsaal habe ich mir nicht gut genug überlegt, einer meiner Zimmergenossen hustet die ganze Nacht, als würde er gleich sterben und ich bekomme nicht sonderlich viel Schlaf – deshalb ziehe ich gleich am nächsten Morgen in eine andere Unterkunft, wo ich ein Einzelzimmer bekomme. Im Laufe des Tages treffe ich dann auch die bekannten Gesichter aus der Heimat, welche ebenfalls gerade hier sind: Wiete, Wenke und Eva – außerdem lerne ich gleich noch Luis (Evas Freund aus Spanien) und dessen Cousine Rocio kennen. ganzen Beitrag anzeigen

Gefangen im ewigen Eis – Islands Norden im März 2014

Nachdem wir ein paar Tage bei Unnur in Kópavogur und Reykjavík verbracht und bei grausigem Wetter die Naturwunder rund um die Hauptstadt begutachtet haben, fahren wir gen Norden, um dort im Sommerhaus von Unnurs Familie zu hausen. Es hat einen Grund, warum es ein Sommerhaus ist, aber dazu später mehr.  ganzen Beitrag anzeigen

Skåne

Nach einer recht kurzen Nacht auf den harten Plastikstühlen der Autofähre fahren wir irgendwo zwischen Trelleborg und Ystad rechts ran, um im nebligen Morgengrauen auf den zurückgelehnten Autositzen noch mal zwei, drei Stunden zu schlummern. Wie in einem dunkelgrauen Auto nicht anders zu erwarten, werden wir zwischen acht und neun von der Sonne herausgekitzelt und machen Frühstück am doch sehr ansehnlichen und angenehm ruhigen Strand. Danach statten wir der kleinen, aus der Krimiserie Wallander bekannt gewordenen Stadt Ystad einen kurzen Besuch ab, aber hauptsächlich um Geld abzuheben und schwedische Kekse zu kaufen. Gegen frühen Nachmittag kommen wir in das Dorf Skillinge, welches mir in der Woche zuvor ein gebürtiger Schwede empfohlen hat, der über eBay Kleinanzeigen einen Teppich von mir erstanden hat. Es ist wirklich äußerst nett dort, es gibt einen kleinen Hafen mit Segelbooten und typische schwedische Häuser mit unendlich liebevoll gestalteten Gärten. Wir machen – wie die kommenden drei Wochen fast jede Nacht – Gebrauch vom Jedermannsrecht, schlagen unser Zelt am Strand auf, kochen Nudeln und gehen relativ früh schlafen.  ganzen Beitrag anzeigen

Ankunft in Vietnam: Dien Bien Phu – Sapa – Hanoi

Der Bus fährt von Muang Khua gute zwei Stunden bergauf, wo sich mitten in den Bergen die vietnamesische Grenze befindet. Der Papierkram verläuft recht geradlinig, wir haben ja unser Visum schon. Kurz nach der Grenze geht es wieder bergab Richtung Dien Bien Phu. Schon im Bus wird klar, die Vietnamesen sind ein komplett anderes Völkchen als die Laoten. Sie sind laut und direkt, manchmal ein wenig anstrengend, aber irgendwie auch witzig. In Dien Bien Phu dann der klare Schlussstrich der laotischen Entspannung. Der Verkehr und das endlose Gehupe erinnern an Bangkok, nur dass Bangkok eine Hauptstadt mit über sechs Millionen Einwohnern ist und Dien Bien Phu ein 70.000-Seelen-Städtchen. Zum Glück haben wir hier nur einen Zwischenstopp, um 18:30 Uhr mit dem Nachtbus weiter nach Sapa zu fahren und zwischen bergigen Reisterassen zeitlose Dörfer zu besuchen. So ist zumindest der Plan. ganzen Beitrag anzeigen

Nong Khiaw & Muang Ngoi Neua

Weg von Luang Prabang mit seinen zwei schönsten Badestellen aller Zeiten geht es mit dem Bus nach Nong Khiaw – eine idyllische Kleinstadt am Nam Ou, relativ touristisch, aber in keinster Weise vergleichbar mit Vang Vieng oder Luang Prabang. Kurz nach der Ankunft machen wir uns auf den Weg zur Aussichtsplattform, um von dort den Sonnenuntergang zu sehen. Das Schild sagt, es seien 90 Minuten Fußmarsch – auch wenn das etwas großzügig berechnet sein mag, ist es ein sehr, sehr anstrengender Weg. Ich bin mehrmals kurz davor, das indische Essen von vorhin wieder herauszubringen – nicht etwa weil es nicht gut war, mir geht es einfach schon den ganzen Tag ein wenig im Magen herum. Oben angekommen weiß man plötzlich, warum man die Strapazen auf sich genommen hat. Ich will das nicht weiter beschreiben, ich sage nur, es lohnt sich. ganzen Beitrag anzeigen

Vang Vieng

Vang Vieng ist der Ballermann von Laos. Sozusagen. Hier treffen sich all die erlebnisorientierten Backpacker von heute, um sich endlich mal gründlich daneben zu benehmen. Zelebriert wird das Ganze tagsüber in Traktorschläuchen, in denen man auf dem Fluss von Bar zu Bar schwimmt, und abends ist dann quasi Afterhour in der Stadt bei Chartmusik. Zum Glück endet diese Szenerie gegen Mitternacht oder kurz später, weil bis dahin einfach das Limit bei den Meisten erreicht ist.

Warum sich ein Stopp hier trotzdem lohnt, ist einfach: Landschaft, Landschaft und noch mal Landschaft. Sobald man sich nur ein paar Meter aus der kleinen Stadt, in der praktisch kein einziges Haus nicht auf den Massentourismus umgerüstet wurde, herausbegibt, steht man vor einer Wand von Karstbergen, die in vielen Ebenen nach hinten hin immer mehr im Dunst verschwinden. Schön. Sehr. ganzen Beitrag anzeigen

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